Recht und Wissenschaft in Österreich

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30. Oktober 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

Der Verwaltungsgerichtshof Litauens beschäftigte sich mit der Abgrenzung zwischen Einschränkung der Bewegungsfreiheit und Inhaftierung im Grenzverfahren

In seiner Entscheidung vom 09.09.2026 legte der litauische Verwaltungsgerichtshof (Supreme Administrative Court of Lithuania (SACL) wichtige Kriterien für die Abgrenzung zwischen einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit und einer Inhaftierung (im Grenzverfahren) fest. Das Gericht stellte fest, dass die gegenüber der Betroffenen angewandte Regelung unter den Umständen des Falles in der Praxis einer Inhaftierung gleichkam, für die es keine ordnungsgemäße Rechtsgrundlage gab.

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28. Oktober 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

Überblick der Rechtsprechung des BVwG zum neuen Grenzverfahren

Die unterschiedlichen Entscheidungen des BVwG sollen einen groben Überblick über aktuelle Entscheidungen im Grenzverfahren ab 12.06.2026 geben.

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21. Oktober 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH durch die Rechtbank Den Haag: zur systematischen Verhängung von Grenzhaft u.a.

Das vorlegende Gericht hegt Zweifel an der Unionsrechtskonformität der automatischen Anwendung von Grenzhaft im Grenzverfahren, des systematischen Verzichts auf gelindere Mittel sowie der Durchführung des Screenings und der Prüfung der Voraussetzungen für die Grenzhaft ohne Beiziehung eines Rechtsbeistands.

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5. Oktober 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH durch das LVwG Tirol: Beschränkung von Sozialhilfeleistungen auf das Leistungsniveau der Grundversorgung bei subsidiär Schutzberechtigten

Ist ein Sozialhilfesystem, das subsidiär Schutzberechtigten lediglich Leistungen in der Höhe der Grundversorgung gewährt, während Staatsangehörige unter günstigeren Bedingungen Leistungen der Mindestsicherung erhalten, mit dem Unionsrecht vereinbar?

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5. Oktober 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

EuGH: Prüfung von Anträgen auf internationalen Schutz von Personen, die vorübergehenden Schutz genießen

Art. 17 Abs. 2 der Richtlinie 2001/55/EG („Massenzustromrichtline“) und Art. 31 der Richtlinie 2013/32/EU („Verfahrensrichtlinie“) steht dem entgegen, dass die Behörden eines Mitgliedstaats die Prüfung von Anträgen auf internationalen Schutz, die von vorübergehenden Schutz genießenden Personen gestellt wurden, automatisch aussetzen, solange dieser vorübergehende Schutz noch andauert […]

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27. Juli 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

BVwG: Verbrechen der absichtlichen schweren Körperverletzung im konkreten Fall kein Asylausschlussgrund

Das BVwG gelangt daher zur Ansicht, dass die von der minderjährigen Beschwerdeführerin begangenen Verbrechen – jedes für sich genommen, da eine kumulierende Betrachtung ausscheidet – nicht den nach der höchstgerichtlichen Judikatur geforderten außerordentlichen Schweregrad aufweisen; die hohe Schwelle eines „besonders schweren Verbrechens“ iSd [Anm: vormaligen] § 6 Abs. 1 Z 4 AsylG 2005 ist fallgegenständlich (gerade) nicht erreicht.

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29. Juni 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

BVwG: Asylzuerkennung an ein schwer traumatisiertes Opfer von FGM (Typ III)

Wie sich aus den getroffenen Feststellungen ergibt, wurde die Beschwerdeführerin in Somalia einer besonders grausamen Art und Weise der Genitalverstümmelung unterworfen, die ihr weiterhin erhebliche Schmerzen bereitet und von der sie bis dato schwer traumatisiert ist, sodass ihr die Rückkehr nach Somalia – wo sie zudem diesbezüglich auf keine gesellschaftliche oder staatliche Hilfe, Unterstützung oder Rücksicht hoffen kann – nicht zumutbar ist.

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25. Juni 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

BVwG: Überblick der jüngsten Rechtsprechung des BVwG zu § 35 AsylG

Die unterschiedlichen Entscheidungen des BVwG sollen einen Überblick über verschiedene aktuelle Fallkonstellationen zu Anträgen auf Einreise bei den Vertretungsbehörden ua. im Lichte der neuen Judikatur des VfGH geben.

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16. Januar 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VfGH zum Familiennachzug bei Anhängigkeit eines Aberkennungsverfahrens gegenüber der Bezugsperson: Art. 8 EMRK erfordert eigenständige Prüfung von Begründetheit und Dauer des Aberkennungsverfahrens durch das BVwG

Mit Erkenntnis vom 16. Dezember 2025, E 1211/2025 ua, hat der VfGH mit § 35 Abs. 4 Z 1 AsylG 2005 jene Bestimmung näher ausgelegt, nach deren Wortlaut bereits die bloße Anhängigkeit eines Aberkennungsverfahrens gegenüber einer in Österreich schutzberechtigten Bezugsperson einem Familiennachzug jedenfalls entgegensteht. Nach Ansicht des VfGH gebietet Art. 8 EMRK, dass das BVwG im Einreiseverfahren die Gründe für die Einleitung des Aberkennungsverfahrens sowie dessen voraussichtliche Dauer in den Blick nimmt.

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16. Januar 2026 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VfGH zum Familiennachzug bei subsidiärem Schutzstatus: Art. 8 EMRK erfordert Interessenabwägung auch vor Ablauf der dreijährigen Wartefrist

Mit Erkenntnis vom 16. Dezember 2025, E 1957/2025 ua, hat der VfGH klargestellt, dass ein vor Ablauf der dreijährigen Wartefrist gemäß § 35 Abs. 2 AsylG 2005 gestellter Antrag auf Familienzusammenführung zu einer subsidiär schutzberechtigten Bezugsperson nicht allein unter Verweis auf die nicht eingehaltene Wartefrist abgewiesen werden darf, sondern in verfassungskonformer Interpretation des § 35 Abs. 2 AsylG 2005 eine Interessenabwägung gemäß Art. 8 Abs. 2 EMRK durchgeführt werden muss. Das Erkenntnis bestätigt damit die bereits im Ablehnungsbeschluss zu E 933/2022 (s dazu hier) erkennbare Rechtsansicht des VfGH.

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10. Dezember 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VwGH: Jede Form von Genitalverstümmelung (FGM/C) ist Verfolgung

In seinem Erkenntnis vom 9.9.2025, Ra 2025/18/0070, beschäftigte sich der Verwaltungsgerichtshof mit grundsätzlichen Fragen der asylrechtlichen Folgen von Genitalverstümmelung in Somalia.

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30. Oktober 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VfGH: Weiterführung der Rechtsprechung zu Syrien

Der VfGH hat sich in der Oktober-Session mit der Situation in Syrien nach dem Sturz des Assad-Regimes auseinandergesetzt und seine Rechtsprechung konkretisiert. Anlassgebend waren Beschwerden gegen vollinhaltlich negative Asylentscheidungen einerseits sowie gegen die Anhaltung in Schubhaft andererseits.

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28. Oktober 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VfGH: Aufhebung einer Wort- und Zeichenfolge in § 8 Abs. 4 AsylG 2005

Mit Erkenntnis vom 18. September 2025, G 57/2025 ua, hat der VfGH die Wort- und Zeichenfolge „, wenn der Antrag auf Verlängerung vor Ablauf der Aufenthaltsberechtigung gestellt worden ist“ in § 8 Abs. 4 AsylG 2005, BGBl. I Nr. 100/2005 idF BGBl. I Nr. 68/2013, wegen Verstoßes gegen das Recht auf Gleichbehandlung von Fremden untereinander gemäß Art. I Abs. 1 Bundesverfassungsgesetz BGBl. 390/1973 als verfassungswidrig aufgehoben.

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3. Oktober 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

BVwG: Nichtzuerkennung des Status eines Asylberechtigten und eines subsidiär Schutzberechtigten, Rückkehrentscheidung und Zulässigkeit der Abschiebung nach Syrien

Eine Einziehung des Beschwerdeführers zum Wehrdienst in die syrische Armee unter der Führung des ehemaligen Assad-Regimes ist nicht maßgeblich wahrscheinlich, da dieses vor rund fünf Monaten gestürzt wurde und die Heimatregion des Beschwerdeführers sowie die überwiegenden Teile Syriens und damit auch die Rückwege in seine Heimatregion nunmehr unter der Kontrolle der Kräfte der syrischen Übergangsregierung stehen. […] Im Hinblick auf die gegebenen Umstände kann damit in einer Gesamtbetrachtung ein „reales Risiko“ einer gegen Art. 2 oder 3 EMRK verstoßenden Behandlung bzw. der Todesstrafe im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkannt werden.

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1. August 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

BVwG: Mitteilung über die Einleitung eines Aberkennungsverfahrens ist kein Bescheid

Es ist somit nicht davon auszugehen, dass das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl die Erlassung eines Bescheides gegenüber dem Beschwerdeführer beabsichtigt hat, zumal auch in § 7 Abs. 2a letzter Satz AsylG 2005 explizit festgehalten wird, dass dem Asylberechtigten die Einleitung des Verfahrens zur Aberkennung des Status des Asylberechtigten formlos mitzuteilen ist.

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15. Juli 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VfGH: Neue Rechtsprechung zur Aufnahmesituation Schutzberechtigter in Griechenland

Bei der Frage, ob anerkannte Schutzberechtigte bei ihrer Rückkehr nach Griechenland die Gefahr einer Verletzung ihrer nach Art. 2 und 3 EMRK geschützten Rechte zu gewärtigen haben, differenziert der VfGH nunmehr zwischen vulnerablen und nichtvulnerablen Personen.

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28. April 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

BVwG: Aberkennung des Status einer Asylberechtigten wegen des Verbrechens der fortgesetzten Gewaltausübung gem. § 107b StGB

Das Verbrechen der fortgesetzten Gewaltausübung wird in der Rechtsprechung des VwGH nicht explizit aufgezählt, jedoch ist unzweifelhaft davon auszugehen, dass der Tatbestand des § 107b StGB zu jenen Delikten gehört, die die Rechtsordnung am stärksten beeinträchtigen.

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10. Januar 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VfGH: Familienleben steht auch am Lebensende unter besonderem Schutz

Mit dem Erkenntnis VfGH 25.11.2024, E 3214/2024, hat der VfGH – erstmals – festgehalten, dass die Beziehung von Eheleuten am Lebensende eines Ehepartners unter dem besonderen Schutz des Art. 8 EMRK stehen kann.

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9. Januar 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VwGH: Aktuelle Rechtsprechungsübersicht zu afghanischen Frauen (Ra 2021/20/0425) und Mädchen (Ra 2022/20/0028, Ra 2023/20/0524, Ro 2022/18/0003)

Wie bereits im Rechtsprechungsbeitrag vom 4. Oktober 2024 ausgeführt, hatte der EuGH in den verbundenen Rechtssachen C‑608/22 und C‑609/22 über zwei Vorabentscheidungsersuchen des VwGH zu entscheiden. Mit Erkenntnissen je vom 23. Oktober 2024, Ra 2021/20/0425 und zu Ra 2022/20/0028, hob der VwGH im fortgesetzten Verfahren die Entscheidungen des BVwG auf.

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3. Januar 2025 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VfGH: Ermittlungspflichten des BVwG in Bezug auf die Echtheit und Richtigkeit vorgelegter Urkunden

Mit Erkenntnis vom 25. November 2024, E 3348/2024, hat der VfGH die Anforderungen an die Ermittlungstätigkeit des BVwG näher konkretisiert: Wird eine Entscheidung – wie in diesem Fall – wesentlich auf die mangelnde Echtheit und Richtigkeit eines von der beschwerdeführenden Partei vorgelegten Haftbefehls gestützt, müssen dieser Beurteilung zumutbare Ermittlungen zugrunde liegen.

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4. Dezember 2024 von Blog Asyl in Rechtsprechung

BVwG: Zuerkennung des Status einer Asylberechtigten an eine ägyptische Konvertitin

Die Beschwerdeführerin wird bei einer Rückkehr an ihren Heimatort mit maßgeblicher Wahrscheinlichkeit von ihrem Bruder schwer verletzt, misshandelt oder getötet werden, da er ihre Abkehr vom islamischen Glauben und den Übertritt zum christlichen Glauben nicht akzeptiert.

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6. November 2024 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VfGH: Informationspflichten des Verwaltungsgerichts bei Durchführung einer mündlichen Verhandlung ohne Anwesenheit der amtswegig beigegebenen Rechtsvertretung

Nach den Erkenntnissen zu E 2125/2024 und E 2483/2024 vom 3. Oktober 2024 stellt es eine willkürliche Handhabung des Verfahrensrechts dar, wenn eine beschwerdeführende Partei ohne ihre amtswegig beigegebene Rechtsvertretung der BBU GmbH zur mündlichen Verhandlung erscheint und das Gericht die Partei nicht ausdrücklich dazu befragt, ob die mündliche Verhandlung ohne Anwesenheit seiner Rechtsvertretung durchgeführt werden kann. Dies gilt auch dann, wenn die BBU GmbH das Gericht zuvor schriftlich darüber informiert hat, dass die beschwerdeführende Partei keinen Einwand gegen die Durchführung der mündlichen Verhandlung in Abwesenheit seiner Rechtsvertretung hat.

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21. Oktober 2024 von Blog Asyl in Rechtsprechung

VfGH: Nicht-Zuerkennung subsidiären Schutzes und Rückkehrentscheidung betreffend einen syrischen Staatsangehörigen im konkreten Einzelfall verfassungsrechtlich vertretbar

Mit Erkenntnis vom 2. Oktober 2024, E 3587/2023, hat der VfGH die Beschwerde eines syrischen Staatsangehörigen abgewiesen, dessen Antrag auf internationalen Schutz sowohl hinsichtlich des Status des Asylberechtigten als auch hinsichtlich des Status des subsidiär Schutzberechtigten abgewiesen, gegen den eine Rückkehrentscheidung erlassen und dessen Abschiebung für zulässig erkannt worden war. Das BVwG hat aus Sicht des VfGH vor dem Hintergrund der Länderberichte und der konkreten individuellen Umstände des Beschwerdeführers vertretbar begründet, dass dem Beschwerdeführer bei einer Rückkehr nach Syrien (insbesondere) keine reale Gefahr einer Verletzung in seinen Rechten gemäß Art. 2 und 3 EMRK droht.

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8. Oktober 2024 von Blog Asyl in Rechtsprechung

BVwG: Vorlage an den EuGH zur Frage, ob das Leisten einer Gebühr zur Befreiung vom Militärdienst das Vorliegen einer Verfolgungshandlung ausschließt

Das BVwG ersuchte den EuGH um Vorabentscheidung über die Frage, ob Art 9 Abs. 2 lit. e der Statusrichtlinie (StatusRL) dahingehend auszulegen sei, dass die Möglichkeit der Zahlung einer Gebühr, die den Zahlenden von der Verpflichtung zur Ableistung eines Militärdienstes befreit, das Vorliegen einer Verfolgungshandlung ausschließt, wenn die Zahlung der Gebühr ein Mittel darstellt, um einer Einziehung zum Militärdienst zu entgehen.

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